MARIE STOCKHAUSEN

     

    Die in Berlin geborene Tänzerin und Choreographin erhielt ihre Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Engagements an die Städtischen Bühnen Gera, ans Städtebundtheater Hof, ans Staatstheater Saarbrücken, ans Landestheater Kiel und an die Staatsoper Hannover folgten. Sie tanzte u. a. in Choreographien von Stephan Thoss, Birgit Scherzer, Angel Rodriguez, Yuki Mori, Marco Goecke und Mats Ek, gastierte beim Festival Internacional de Dansa in Barcelona, stellte eigene Choreographien an der Staatsoper Hannover vor und war in Schauspielrollen in Film, Fernsehen und Musicals zu sehen.

    Marie Stockhausen wurde 2006.07 Solistin der Tanzcompany am TLT und war u. a. als Gretl in „Georg Trakl“, in der Titelrolle von „Frida Kahlo – Pasión por la vida“, als Orakel in „Carmen“ und in der Titelrolle von Strawinskis „Feuervogel“ (im Tanzabend „Strawinski . 3D“) zu sehen. Zuletzt tanzte sie die Aase in „Peer Gynt“ und Madame de Volange in „Gefährliche Liebschaften“.

    Als Choreographin ist Marie Stockhausen mittlerweile regelmäßig tätig. Für die Festung Kufstein choreographierte sie „Casanova trifft Händel“ und für die Vereinigten Bühnen Bozen „Das Ballhaus“, „Die Fledermaus“, „Anatevka“ und zuletzt „Ein Sommernachtstraum“. Am TLT kreierte sie Tanzvorstellungen in der Reihe Erwin sowie in den Kammerspielen „Es schläft ein Lied in alles Dingen“ (als Teil des Tanzabends „Bitter Sweet“), „Aufwind“ (als Teil des Tanzabends „Salt and Pepper“) und zuletzt „Geheimnis“ (als Teil des Tanzabends „Viel zu heiß“). In den letzten beiden Spielzeiten war mit „Charlie Chaplin“ ihre erste abendfüllende Choreographie in den Kammerspielen zu sehen. Der Erfolg dieser Produktion wurde auch österreichweit anerkannt: Im Juni 2016 erhielt Marie Stockhausens Kreation den Österreichischen Musiktheaterpreis in der Kategorie „Beste Ballettproduktion“.

     

    Spielzeit 2016.17

    Edith Piaf. Der Spatz von Paris
    Ménage-à-trois
    Viel zu Heiss