MARIE STOCKHAUSEN

    CHOREOGRAPHIE

     

    Die in Berlin geborene Tänzerin und Choreografin erhielt ihre Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Engagements u. a. ans Staatstheater Saarbrücken, ans Landestheater Kiel und an die Staatsoper Hannover folgten. Sie tanzte u. a. in Produktionen von Enrique Gasa Valga, Mats Ek, Marco Goecke, Jiří Kylián, Yuki Mori, Louis Stiens, Chang Ho Shin, Stephan Thoss, Birgit Scherzer sowie Pierre Wyss. 2006.07 wurde Marie Stockhausen Solistin der Tanzcompany am Tiroler Landestheater Innsbruck und war u. a. als Gretl in Georg Trakl, als Orakel in Carmen, in der Titelrolle von Strawinskis Feuervogel, als Madame de Volange in Gefährliche Liebschaften, als Mutter Aase in Peer Gynt, in Jiří Kyliáns Sechs Tänzen und in der Titelrolle von Frida Kahlo – Pasión por la vida zu sehen, die mit dem Goldenen Schikaneder als beste Tanzproduktion 2013 ausgezeichnet wurde.

    Als Choreografin arbeitete sie an der Festung Kufstein (Casanova trifft Händel) und choreografierte für die Vereinigten Bühnen Bozen Das Ballhaus, Die Fledermaus, Anatevka und zuletzt Ein Sommernachtstraum. Am TLT kreierte sie Tanzstücke in der Reihe Erwin sowie in den Kammerspielen Es schläft ein Lied in allen Dingen, Aufwind und Geheimnis. Charlie Chaplin, ihre erste abendfüllende Choreografie, war über zwei Spielzeiten hinweg in den Kammerspielen zu sehen und erhielt österreichweit Anerkennung durch die Auszeichnung mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis in der Kategorie „Beste Ballettproduktion“. In der letzten Spielzeit kreierte sie mit Edith Piaf. Der Spatz von Paris eine neue Erfolgsproduktion, die auch in dieser Spielzeit wieder zu sehen sein wird. Darüber hinaus schuf Marie Stockhausen zuletzt für Brigitte Fassbaenders Inszenierung von Benjamin Brittens Paul Bunyan an der Oper Frankfurt die Choreografie und setzte das Ballett in der Oper Capriccio für das TLT in Szene.

     

    Spielzeit 2017.18

    Edith Piaf . Der Spatz von Paris
    Die lautlose Welt der Anne Frank