IRMGARD LÜBKE

     

    sammelte ihre ersten Theatererfahrungen als Regieassistentin am Staatstheater Wiesbaden. Gleichzeitig studierte sie Germanistik und Kunstgeschichte an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main. Es folgten Assistenzen am Schauspielhaus Bochum unter Claus Peymann und am Landestheater Salzburg, sowie feste Engagements am Jungen Theater Göttingen und der Württembergischen Landesbühne Esslingen. Die gebürtige Wiesbadenerin lebt nun in Salzburg.

    In Salzburg gehörte sie 1993 zum Gründungsteam des Metropolis Theaters, einem Theater für deutschsprachige Gegenwartsdramatik. Dort arbeitete sie in den folgenden Jahren in der künstlerischen Leitung und als Regisseurin.

    Seit 1998 ist Irmgard Lübke freiberuflich tätig. Sie inszenierte an zahlreichen Theatern in Österreich und Deutschland von Innsbruck, Graz, Bregenz über Ingolstadt, Kaiserslautern, Oldenburg bis Bamberg. An den Westfälischen Kammerspielen Paderborn zählte sie von 2003 bis 2013 zu den langjährigen, festen Regisseurinnen.

    Seit 2013.14 inszeniert Irmgard Lübke auch am Landestheater Niederösterreich in St. Pölten. Im Frühjahr 2016 hatte dort unter ihrer Regie die österreichische Erstaufführung von Lars Norens Liebesspiel Premiere.

    Für das TLT brachte sie 2013.14 das Schauspiel Familie von Karl Schönherr auf die Bühne. In der Spielzeit 2014.15 setzte sie Otfried Preußlers Klassiker Der Räuber Hotzenplotz sowie im [K2] in den Kammerspielen den Monolog Judas in Szene. In der vergangenen Saison inszenierte sie Dürrenmatts Der Besuch der alten Dame. In der Spielzeit 2016.17 führt sie bei Thomas Bernhards Alte Meister Regie.

     

    Spielzeit 2016.17

    Alte Meister