FRAU MÜLLER MUSS WEG

Schauspiel von Lutz Hübner . Mitarbeit Sarah Nemitz

 

KAMMERSPIELE IN DER MESSE

PREMIERE 16.10.2016

SCHAUSPIEL

 

Regie Thomas Krauß

Bühne & Kostüme Claudia Weinhart

 

„Im Großraum Innsbruck beginnt am Ende der Schulsemester das große Feilschen. Eltern rennen den Schulleitungen und Lehrpersonen die Türen ein und fordern das für den Wechsel in ein Gymnasium notwendige Vorzugszeugnis. Die Volksschule als Basar. Laut Erzählungen von betroffenen Lehrerinnen und Lehrern reicht das Repertoire der Eltern von eindringlichem Bitten über Interventionen bei höchsten Stellen bis hin zu Drohungen. Alles nur, um ihrem Kind den Besuch einer Neuen Mittelschule zu ersparen. Nicht selten geben Volksschullehrer dem massiven Druck entnervt nach.“ So hieß es in einem Artikel der Tiroler Tageszeitung. Vor dem Hintergrund dieses nicht nur österreichischen Phänomens hat Lutz Hübner, präziser Beobachter und einer der meistgespielten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker, sein tragikomisches Schauspiel Frau Müller muss weg geschrieben.

In der Klasse 4b gibt es Probleme. Die besorgte Elternschaft hat die Klassenlehrerin Frau Müller um einen Termin gebeten, denn schließlich wird sich am Schuljahresende zeigen, wer den Sprung auf das Gymnasium schafft – und wer nicht. Und so sitzen fünf entschlossene Erwachsene auf Kinderstühlchen zwischen Kastanienmännchen, Laubgirlanden und Kuschelecken, bereit, dem Feind ins Auge zu sehen. Sachlichkeit und Objektivität spielen keine Rolle, es geht schließlich um alles: um das eigene Kind. Mit großer Komik entwirft Hübner in der Schilderung eines desaströsen Elternabends das Bild einer Gesellschaft zwischen Förderwahn und Wohlstandsverwahrlosung.

 

PRESSESTIMMEN

 

„In der Komödie ist Timing bekanntlich bereits die halbe Miete – und das Timing stimmt: rasanten Wortwechseln folgen Sekunden betretenen Schweigens, in denen manchem besonders verbissen zeternden Elternteil wohl still und heimlich dämmert, dass es hier um alles geht. Außer um die Zukunft von Kindern.“ (Tiroler Tageszeitung)

 

„Thomas Krauß schafft es souverän aus einer eigentlich ernsten Sache einen Heidenspaß zu machen. [….] Die exzellente Besetzung macht den Erfolg komplett. […] Ein Theaterabend, der dem Ernst des Alltags viel Spaß und Kurzweile abgewinnt. Note: Sehr gut!“ (Kronen Zeitung)

 

WOLF:

WIR MÜSSEN ERTRAGEN, WAS SIE UNSEREN KINDERN ANTUN, UND DAS HAT JETZT EIN ENDE. BASTA.

 

PREISGRUPPE KD