EVERYMAN

Jedermann . A Rock Mystery von Günter Werno, Andy Kuntz und Stephan Lill . Text von Andy Kuntz nach einem englischen Moralitätenspiel aus dem 15. Jahrhundert und dem Schauspiel von Hugo von Hofmannsthal . Österr. Erstaufführung
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln . Eine Koproduktion mit dem Pfalztheater Kaiserslautern und dem Theater Münster.

 

GROSSES HAUS

PREMIERE 22.04.2017

MUSIKTHEATER

 

Musikalische Leitung Günter Werno

Regie Johannes Reitmeier

Choreografie Randy Diamond

(nach einer Choreografie von Christopher Tölle)

Bühne Thomas Dörfler

Kostüme Michael D. Zimmermann

 

Wer kennt ihn nicht, den Jedermann, der – reich, stolz und mächtig – ohne jedes Maß lebt, der keine moralischen Schranken kennt und keinerlei Anteil an den Nöten seiner Mitmenschen nimmt? Der erst, als Gott ihm den Tod schickt, um ihn zur Rechenschaft zu ziehen, beginnt sein Leben zu reflektieren? Vor allem das gleichnamige Schauspiel von Hugo von Hofmannsthal hat dafür gesorgt, dass das „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ bis heute präsent ist. Darin verarbeitet sind zahlreiche ältere Vorlagen – vor allem das Moralitätenspiel Everyman eines anonymen englischen Autors aus dem Jahr 1490. Dieser Text bildet auch die Grundlage für das Rockspektakel, das die international erfolgreiche Progressive-Metal-Band Vanden Plas, die zum wiederholten Mal für zeitgenössisches Musiktheater arbeitet, geschaffen hat. Progressive Metal ist eine stilistische Synthese aus den Musikrichtungen Heavy Metal, Progressive Rock und Psychedelic Rock und zeichnet sich durch einen  vielschichtigen Aufbau der Songs aus. Das äußert sich in kunstvoller Verknüpfung mehrerer Themen, häufigen Tempowechseln, komplexer Perkussion und Rhythmik. Bei Everyman spannt Vanden Plas, die auch selbst bei den Vorstellungen spielt, den Bogen von Metal über Bombast-Rock, Klassik und Irish Folk bis hin zu Kirchenmusik. So kommt der Innsbrucker Jedermann als bildgewaltiges, musikalisch packendes und Grenzen sprengendes Rock-Spektakel auf die Bühne des Tiroler Landestheaters. Fulminant neu und doch altbekannt – für alle, die sich auf diese spannende und außerordentlich unterhaltsame Adaption einlassen. Es inszeniert Intendant Johannes Reitmeier, als furioser Jedermann ist Randy Diamond zu erleben. Vanden Plas-Frontman Andy Kuntz wird sowohl in der Rolle von „God“, als auch „Death“ zu sehen sein.

Eine Koproduktion mit dem Pfalztheater Kaiserslautern und dem Theater Münster.

 

 

PRESSESTIMMEN

 

„‘Halleluja‘ tönt’s einhellig und euphorisch durchs Große Haus. Das Premierenpublikum liebt den Innsbrucker Jedermann, der in feinstem Mittelenglisch um sein Leben ringt – und zwar singend. […] Gesanglich hat „Everyman“ etliche Highlights zu bieten: Neben Randy Diamond, der mit dem Solo „Forfeit“ berührt, und Andy Kuntz, der fast alle höllischen Höhen himmlisch meistert, sticht dabei vor allem Astrid Vosberg heraus, die in der Mutterrolle mit einnehmendem vokalen Glanz brilliert. Ein Hit ist aber auch Verena Pötzls unverwechselbares Rock-Organ, das für die große Theaterbühne gemacht ist. […] Der verrockte Jedermann dürfte sich zum Publikumshit mausern.“

(Tiroler Tageszeitung)

 

„Dank der fulminanten Regie von Intendant Johannes Reitmeier […] ist diese Inszenierung ein Top-Erfolg. […] Man mag sich fragen, wie das funktionieren soll: Die Vertonung des mittelenglischen „Everyman“-Textes von ca. 1475 […] durch eine Musik, die trotz aller Individualität an „Genesis“, „Pink Floyd“, „The Who“ usw. erinnert. Die Antwort erschließt sich aus „Everyman“ selbst: es funktioniert bestens, weil der Stoff überzeitlich ist und auch der Progressive Rock archaisierende Bilder zu erzeugen vermag.“

(Kronen Zeitung)

 

WE ARE EVERYMAN - BEFORE OUR GOD

WE´RE ALL THE SAME.

 

 

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