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4. SYMPHONIEKONZERT

 

23. | 24. Februar 2017 I 20.00 Uhr I Konzerteinführung um 19.15 Uhr im Foyer |
Congress Innsbruck, Saal Tirol

 

DIRIGENT Francesco Angelico

 

BEETHOVENZYKLUS

 

LUDWIG VAN BEETHOVEN Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36

                                               Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

 

Mit der Pastorale und der kolossalen 2. Symphonie setzt das Tiroler Symphonieorchester den Beethoven- Zyklus fort. Rezensenten verliehen der 2. Symphonie die Attribute

„düster“, „kolossal“, „wild“ oder „grell“. Anhand der umfänglichen Skizzen aus dem Entstehungsprozess lässt sich präzise beobachten, dass sich Beethoven immer wieder für unkonventionelle und ungewöhnliche Lösungen entschied. Er behielt zwar noch den traditionellen formalen Rahmen bei, innerhalb dessen wurde die Musik aber zunehmend zum „Drama“: In diesem Werke kündigte sich bereits die zweite, „heroische“ Periode an. So fremd sich Beethoven unter Menschen fühlte, so nah war ihm die Natur. Diese Verbundenheit offenbarte er in den farbigen Szenen seiner 6. Symphonie, der Pastorale. Die musikalische Beschreibung des Landlebens in idealisierender Form war nichts Neues. „Pastoralen“ mit oder ohne theatrale Darbietung gab es damals bereits seit mehr als 200 Jahren. Neu war allerdings der Vorsatz des Komponisten, „mehr Ausdruck der Empfindung als Malerei“ zu schaffen und die Gefühle des Menschen in der Natur auszudeuten.

 

pdf Programmheft

 

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Preisgruppe SB